Rosalba Borchowitz
Portfolio

2025

Cora - autonome Mobilität

In meiner Bachelorarbeit habe ich mich der Frage gewidmet, wie gutes Design die Akzeptanz neuer Technologien fördern kann. 

Mithilfe von neomind entstand dabei Cōra, ein detailliert ausgearbeitetes Innenraumkonzept für eine autonome Schienenkapsel. Auf Basis umfassender Nutzerforschung habe ich einen flexiblen, sicheren und emotional ansprechenden Raum entwickelt, der Mobilität als soziale Teilhabe versteht und den Zug vom reinen Transportmittel zum Lebensraum macht.

 

 

Mein Entwurf basiert auf einem modularen Layout mit flexiblen Erlebnisbereichen, um auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Nutzenden zu reagieren. Die durchgehende Formensprache mit ihren abgerundeten Geometrien und umschließenden Strukturen soll dabei Vertrautheit und Geborgenheit schaffen. Die nun folgenden Detailbilder zeigen, wie ich diese Prinzipien in den einzelnen Zonen umgesetzt habe.

 

 

Flexibler Bereich für mehr Integrität

Panoramablick mit Smart-Window

Bereich für Multimodalität und Pendelnde

Mehrere Nutzungsszenarien je Bereich

Zonen nach Nutzungsbedarf

Digitales Fahrgastinformationssystem

Designmethodik

Im Entwurfsprozess habe ich verschiedene Methoden eingesetzt, um Ideen zu entwickeln, Nutzende besser zu verstehen und mein Konzept zu konkretisieren. Gezeigt wird hier eine Auswahl, weitere Methoden wie Designbriefings, Zielgruppenanalyse oder Beobachtungen kamen auch zum Einsatz.

Brainstorming

Brainstorming habe ich genutzt, um viele Ideen in kurzer Zeit zu sammeln und unterschiedliche Ansätze auszuprobieren. Es half mir, erste Richtungen für das Konzept zu entwickeln.

Umfrage

Mit einer Umfrage habe ich Einblicke in die Bedürfnisse und Erfahrungen potenzieller Nutzenden gewonnen. Die Ergebnisse halfen mir, Entscheidungen im Designprozess zu begründen und Prioritäten zu setzen.

Personas

Personas haben mir dabei geholfen, typische Nutzende greifbar zu machen und ihre Anforderungen konkret zu visualisieren. Sie dienten als Leitfaden für Gestaltung und Funktionalität meiner Konzepte.

Moodboards

Moodboards nutzte ich, um Atmosphäre, Stil und visuelle Sprache meiner Entwürfe zu entwickeln. Gleichzeitig wurden dabei meine Research-Ergebnisse ins Design übertragen und unterschiedliche Ideen anschaulich verglichen.

2024/25

Praktikum bei neomind 

Während meines sechsmonatigen Praktikums bei neomind design studio konnte ich in viele verschiedene Designbereiche eintauchen, von Mobilitätsprojekten und Produktdesign bis hin zu UX/UI-Aufgaben. Ich durfte in vielen Phasen wie der Recherche und Konzeption bis zur 3D-Modellierung und Visualisierung dabei sein, und habe dabei viel über den kreativen Prozess gelernt. Es war aufschlussreich zu erleben, wie Designentscheidungen im Zusammenspiel von Team-Arbeit, Kundenwünschen und technischen Anforderungen entstehen.

© DB Regio & Neomind 2024


Tutorial Week

Mein Praktikum begann mit einem einwöchigen Intensivprojekt zur Konzeption eines Premium-Zugsitzes. Ich durchlief den gesamten Designprozess von der Nutzeranalyse bis zur Visualisierung, um mich selbstständig mit den Arbeitsprogrammen und Abläufen vertraut zu machen. Dabei musste ich meine Ideen unter Zeitdruck strukturiert umsetzen und rüberbringen.

© DB Regio & Neomind 2024
Mobilitätsstation 

Bei der Gestaltung modularer Mobilitätsstationen war mein Aufgabenbereich die Visualisierung. Im Team erstellten wir mit Twinmotion atmosphärische Renderings, um die Konzepte im urbanen und ländlichen Kontext erlebbar zu machen. Eine besondere Herausforderung bestand darin, die Flexibilität des modularen Systems in unterschiedlichen Konfigurationen überzeugend darzustellen.


Insights

Ich war in viele weitere Projekte eingebunden und konnte meine Kompetenzen gezielt weiterentwickeln. Fachlich habe ich meine Kenntnisse in Rhino und KeyShot vertieft und meine Toolbox um Twinmotion und Illustrator erweitert. Im Agenturalltag konnte ich diese Werkzeuge gezielt einsetzen und eigene Ideen einbringen.

2025

Grafik

Mein erstes größeres Grafikdesignprojekt war mein eigenes Portfolio, das ich im Rahmen eines Kurses an der Uni erstellt habe. Nach dem Studium habe ich auch für Freunde und Familie Branding- und Grafikdesign-Aufgaben übernommen. Auf Basis ihrer Wünsche habe ich Visitenkarten und Flyer gestaltet und dabei mit InDesign, Photoshop und Illustrator gearbeitet.

2023

Keramikschalen Namia

"Namia" entstand aus meiner Auseinandersetzung mit meinen eigenen Stärken und Interessen. Ich wollte ein handgefertigtes Unikat schaffen, das sich bewusst von serienmäßigen Produkten abhebt. Durch Form und Gestaltung sollte ein warmes und freundliches Gefühl entstehen, das die besondere Wirkung eines Unikats im Alltag erfahrbar macht.

Inspiration

Die Schalen sollen Freude bereiten, Mahlzeiten zu besonderen Momenten machen und Geborgenheit vermitteln. Sie wirken weich, organisch und sorglos und verwandeln alltägliche Rituale in kleine, achtsame Erlebnisse.

Technik

Ich mit der Wulsttechnik gearbeitet, um hohle, amorphe Objekte zu schaffen, die leicht wirken. Besonders wichtig war es, die Spannung der Formen sichtbar zu machen und die Oberflächen glatt zu bearbeiten, damit die Objekte ihre Wirkung entfalten.

Finish

Die Schalen habe ich mit Engoben aufgesprüht, um eine matte, fast flauschige Oberfläche zu erzielen. So wirkt das Material weich und freundlich, die Formen kommen zur Geltung und die handwerkliche Qualität des Unikats steht im Vordergrund.

2023/24

Grundlagen Metallgestaltung

Meine ersten Metallarbeiten entstanden im Winter 23/24 im Grundlagenkurs Metallgestaltung. Ich lernte verschiedene Techniken und setzte sie in unterschiedliche Ringmodelle sowie eine Brosche um, unteranderem additive und subtraktive Verfahren und Arbeiten ausschließlich durch Schmieden. Dabei entstand auch ein Objekt, das komplett über Steckverbindungen konstruiert wurde. Großen Fokus habe ich am Ende darauf gelegt die Ergebnisse so zu präsentieren, dass Konzept und Details verständlich eingefangen werden.

2023

Tondruck

Ich wollte die Technik des Ton-3D-Drucks lernen und habe mich dabei von den auffälligen Fliesenmustern inspirieren lassen, die ich in Portugal fotografiert habe. Auch die Arbeiten von Piotr Wasniowski haben mich beeinflusst. Die entstandene Form lässt sich deswegen unendlich wiederholen, sodass aus Lücken und Vertiefungen spannende neue Muster entstehen. Durch die dreieckige Form ergeben sich verschiedene Ausrichtungen und die Objekte lassen sich flexibel anordnen, sei es als kleine Installation oder um ganze Wände zu gestalten.

2024

Textology

Für die Auseinandersetzung mit Textilien und Technologie hatte ich die Gelegenheit in verschiedenen Workshops, zu experimentieren und Techniken wie Filzen, Tuften und das Arbeiten an der Strickmaschine zu lernen. Dabei habe ich viel über Materialien und ihre Eigenschaften in Kombination mit Technik erfahren und den Umgang mit dem Roboterarm vertieft. Vor allem mitgenommen habe ich die Erfahrungen die durch den forschenden Ansatz dieses Kurses entstanden: wie man dranbleibt, Neues ausprobiert und Prozesse sinnvoll dokumentiert.

2022/23

Rapid Prototyping 

Um den Umgang mit Rhino im 2. Semester zu vertiefen, habe ich Komponenten des Fraunhofer-Instituts genutzt, um ein tragbares Gerät zur Behandlung von Neurodermitis zu gestalten. Mir war wichtig, dass Talpa sauber und klar wirkt, dabei aber nicht steril oder distanziert, sondern hochwertig und schön bleibt. Bei der Gestaltung habe ich auf Ergonomie geachtet und den Prozess in mehreren Schritten durchlaufen – von der Modellierung über das Einscannen eines analogen Modells bis hin zum digitalen Nachbau. Dabei konnte ich meine Rhino-Kenntnisse vertiefen und schließlich das Modell 3D-drucken lassen.

2022

Grundlagen Modellbau

Das zweiteiliges Eiswürfelform-Set TIBEAG entstand in meinem ersten Semester, inspiriert von der Form und Bewegung eines Teebeutels. Die dreieckige, gebogene Form erinnert an einen Teebeutel und der geschwungene Hals kann zum Umrühren oder als Spieß genutzt werden. Während des Projekts habe ich mit verschiedenen Materialien und Techniken wie Clay, Harz, Styropor, Tiefziehen und Formenbau gearbeitet. 

Fragen?

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